Workshops im Ton-Raum 2024

Unser aktuelles Kursprogramm

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TONRAUM 2024

 Inspirierende Tage – ein Wochenende am schönen Neckar: für Sie, für Euch mit unseren Profis als Lehrende!
Drei Tage experimentieren und Tipps und Tricks:
– das ist auch als außergewöhnliches Geschenk immer willkommen!

Christiane Toewe 14. – 16. Juni 2024
„LITHOPHANIE – Porzellan und Licht“

Nathalie Schnider-Lang 21. – 23. Juni 2024
„MEIN EDEN“- Figurative – individuelle – fantasievolle
inspirative – figürliche Gestaltung in Ton

Helene Kirchmair/AT 26. – 28. Juli 2024
„OBVARA” – Sondertechnik – Raku spezial!

Petra Bittl 16. – 18. August 2024
„Kreative Oberflächentechniken” –
Vom Schichten bis zum Umdruck

Monika Gass 4. – 6. Oktober 2024
„RAKU“ – Gefäße – Glasuren – Brenntechnik

Christiane Toewe


 14. – 16. Juni 2024
„LITHOPHANIE – Porzellan und Licht“

Porzellan ist das Material, das durch reduzierenden Brand transluzent werden kann. In unterschiedlichen Wandstärken ergeben sich so Motive in allen Nuancen des Weiß als Tiefrelief, das mit der Opazität und der Transparenz des Porzellanes spielt. Christiane Toewe arbeitet seit mehr als 25 Jahren mit dieser Technik um Ihre filigranen Leuchtobjekte zum Strahlen zu bringen. In diesem Wochenendkurs erlernen Sie Basiswissen zur Lithophanie und können in Ihrer eigenen Werkstatt das Erarbeitete vertiefen. Je dünner desto schöner! Wichtigstes Tool ist die eigene Konzentration. Sie schöpfen die langjährige Erfahrung der Dozentin Christiane Toewe für eigene Gestaltungen aus. Ihr Wissen um die Möglichkeiten der Gestaltung keramischer Oberflächen wird durch diesen Lithophaniekurs erweitert. Eine individuelle Beratung ist selbstverständlich. Im Mittelpunkt des Workshops stehen aber Demonstrationen und Übungen bei der Verwendung von Schelllack und Wasser auf trockenem Porzellan. Wenn es die Zeit zulässt wird eine Gipsform (15 x15 cm) hergestellt. Gerne kann zusätzlich mit Engoben experimentiert werden. Lithophanie basiert auf Konzentration, viel Fingerspitzengefühl und einer ruhigen, fast meditativen Arbeit. Christiane Toewe stellt in einem Power Point Vortrag eigene Arbeiten vor.

 

Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 17 Uhr / Sonntag 10 – 15 Uhr

Nathalie Schnider-Lang

21. – 23. Juni 2024
„MEIN EDEN“- Figurative – individuelle – fantasievolle
inspirative – figürliche Gestaltung in Ton

Eden ist eine biblische Bezeichnung für das zunächst irdische Paradies, ein Garten, welcher Gott nach dem biblischen Schöpfungsbericht für den Menschen erschuf. Der Garten als umfriedeter Ort des Glücks stellt sich aber auch in anderen Kulturkreisen mit reichhaltiger Symbolik dar.
So wurde er in Persien in einzelnen Quadranten unterteilt, welche ihrerseits nochmal unterteilt und üppig bepflanzt wurden.
Indem sie ihre Gärten auf den Teppichen darstellten, brachten die Perser die angenehmen Erinnerungen an ihre Gärten während der kalten und trockenen Jahreszeit in ihre Häuser.
In unserem Kurs wirst Du Dein ganz persönliches Paradies gestalten.
Was ist Dein Eden? 
Mit wem oder was möchtest Du Dich umgeben?
 Worin möchtest Du eintauchen? Was tut Dir gut?
 Figürliches in Bezug setzten zur Natur, Botanik, zu dir lieben Wesen oder Dingen. Ob symbolisch, erzählerisch abbildend, floral, geometrisch
wir erschaffen ganz einfach aus Ton, unser eigenes keines Paradies.
Bitte Mitbringen:
– eigenes Werkzeug falls vorhanden
– Schürze oder Arbeitskleidung
– Schaumstoffreste oder Spülschwämme zum Abstützen der Arbeiten sowie als Verpackungsmaterial
– Kisten zum Transport der Arbeiten
Bitte beachten Sie dass wir in der kurzen Zeit die Arbeiten nur modellieren
und formal fertig machen können.
Es besteht nach Absprache die Möglichkeit die Arbeiten vor Ort brennen zu lassen. Die Oberflächengestaltung im Sinn von Engobieren und Glasieren ist in dem Kurs nicht enthalten.

Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 17 Uhr / Sonntag 10 – 15 Uhr

Helene Kirchmair

Sonntag 26. – 28. Juli 2024

“OBVARA”

Obvara ist ein Einbrandverfahren, spannend und spielerisch, bei uns
relativ unbekannt. Es kommt aus dem Belarus und wurde im 12. Jhdt. zur
Abdichtung von Keramik eingesetzt. Heute finden so behandelte Gegenstände als Dekor -und Kunstobjekte Verwendung.
Man erkennt in der Obvaratechnik dekorierte Objekte an besonderen Charakteristika: an texturierten Oberflächen mit lebhaften Musterungen in Weiß, Braun und Schwarz.
Auf polierten Oberflächen erinnern die Zeichnungen an Flechten,
Bewuchs oder Wolken – die sogenannten “ghost pattern”.
In diesem Kurs lernen Sie das experimentelle Brennverfahren aus Weißrussland kennen. Anhand von Beispielen und Proben zeigen wir Ihnen was mit Obvara alles möglich ist. Sie lernen was Sie brauchen, um sich selbst aus einer Tonne einen Gas-Brennofen zu bauen. Wir besprechen die Rezeptur des Sudes, in dem wir später die Stücke tauchen, um so die besondere, sehr organische Oberfläche entstehen zu lassen.
Bitte mitbringen: Töpferwerkzeug, Schürze, langärmeliges Shirt, geschlossenes Schuhwerk, Verpackungsmaterial

Helene Kirchmair kommt aus Österreich. Nach Praktika in Schottland hat sie die Fachschule für Keramik absolviert und arbeitet seit 2015 als international anerkannte Künstlerin. Sie hat mehrere renommierte Preise gewonnen und nutzt virtuos mixed media in ihren Einzelstücken und Installationen. Dennoch ist Ton ihr favorisiertes Material – und ihre Neugierde, div. Keramik-Techniken zu evaluieren, hat sie auch zu OBVARA gebracht.

Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 17 Uhr / Sonntag 10 – 15 Uhr

Mehr Informationen

Petra Bittl


16. – 18. August 2024
“Kreative Oberflächentechniken” – Vom Schichten bis zum Umdruck

 

Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 17 Uhr / Sonntag 10 – 15 Uhr

Monika Gass

4. – 6. Oktober 2024
„RAKU“ – Gefäße – Glasuren – Brenntechnik

In diesem Kurs möchte ich mit den Teilnehmenden kreative Schalen & Becherformen gestalten, – frei und ungebremst – zur Nutzung geeignet oder “nur” schön.
Kreativ mit den Händen formen, schneiden, kerben oder klopfen soll uns in ein freudig freies Arbeiten bringen. “Freude”, das ist der ursprüngliche Begriff, der mit RAKU verbunden ist. Raku wurde in der Tenshō-Ära (1573–1592) in Kyōto von Chōjirō erstmals erwähnt und in der Teezeremonie von Meister Sen no Rikyū weiter entwickelt.  Bei uns, hier in der westlichen Welt wurde Raku als Technik durch Paul Soldner und Bernard Leach zum typisch („westlichen Raku“) weiter entwickelt.

RakuBrand, RakuMassen und Rakuglasuren unterscheiden sich sehr von üblichen keramischen Verfahren: Perfekt also für Experimente! Glasierte oder unglasierte, – immeer vorgeschrühte Gefäße werden in einen bereits hochgeheizten Ofen eingesetzt, glühend mit Zangen entnommen, abgekühlt und dann in einem Sandbett mit Räuchermaterial (Sägespänen) bedeckt, d.h. dicht abgeriegelt mit Eimern.

Das Abräuchern beinflusst Glasuren und Scherben.
Wir nehmen uns im Workshop Zeit schöne Schalen zu fertigen und besprechen – während unsere Hände beschäftigt sind – das RAKU-Verfahren. Wir mixen Raku-Glasurversuche, brennen diese Proben, analysieren das Ergebnis. Wir testen Fertigglasuren und variieren diese beim Abräuchern. Jedes gebrannte Stück wird ein Unikat sein – alle werden schöne Schalen mit nachhause nehmen!
Bitte mitbringen: geschrüht Schalen aus Rakumasse, festes Schuhwerk, Arbeitskleidung (keine Plastkfasern) (allzuviel Rauch wird durch das SandRaku, das ich mache, verhindert – dennoch ist ev. eine Maske nützlich.

Ute Naue-Müller


“Ornament versus Freestyle” Von Dekor bis Experiment

Ein Workshop für Menschen, die offen sind für verschiedenste Gestaltungsrichtungen der keramischen Oberfläche und neugierig auf ungewöhnliche Kombinationen diverser Gestaltungsmittel …
Größer kann die Differenz im künstlerischen Ausdruck nicht sein: ein Raster mit sich wiederholenden Formelementen versus gestisch dahingeworfener, formlos erscheinender Malerei.
Hier Strenge und Anspruch eines geometrischen Formprinzips. Dort die Ablehnung jeglichen Formenkanons mit einer tänzelnden Leichtigkeit, einer Unverbindlichkeit. Hier klarer Geist, dort emotionale Eruption, Geste.
Das Ornament hat sich längst aus der verrufenen Ecke des Kunsthandwerks herausgewagt. Es gilt heute, auch wegen der starken traditionellen Verankerung seit Beginn der Kulturgeschichte des Menschen und der Verbreitung geläufiger Darstellungen in der Mathematik, als eigenständige Kunstrichtung, die Teil der Abstrakten Kunst ist.
Freestyle oder Action Painting ist seit den 50er Jahren eine etablierte Kunstrichtung, die aufs Formlose, Nichtgeometrische setzt. Alle bis dato gängigen Gestaltungsregeln werden außer Kraft gesetzt. Es kann also munter getröpfelt, geschwappt, zerfurcht werden!
Ziel des Workshops ist es, beiden Gestaltungsrichtungen Rechnung zu tragen und sie auf geschickte Art und Weise zu verbinden, zu „versöhnen“ und in der scheinbaren Formenlosigkeit Formen zu finden, zu erkennen, sichtbar zu machen, die Strenge des Ornaments durch gezielte “Störer” zu beleben.

Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 17 Uhr / Sonntag 10 – 15 Uhr

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Regina Heinz 


“LITHIUM MATT GLASUREN“ –
Malerische Oberflächen/Architektur- und Wandkeramik

Malerische Oberflächen, Architektur- und Wandkeramik
Regina Heinz, international bekannt für ihre luxuriöse Architekturkeramik, demonstriert in diesem Workshop die vielen kreativen Möglichkeiten, die das Thema Wandkeramik bietet. Ihre eigene, sehr individuelle Arbeitstechnik mit weichen Tonplatten, hochgebrannten Engoben und interessanten Lithiummattglasuren, umfasst künstlerische Einzelstücke bis hin zum abstrakten Fliesendesign. Teilnehmende haben in diesem Workshop Gelegenheit, ihre Plattenaufbautechnik zu perfektionieren, neue Dekorationsmöglichkeiten kennenzulernen und persönliche Inspiration in kreative Designs und Muster umzusetzen. Gleichzeitig werden viele interessante Dekormöglichkeiten vorgestellt. Regina Heinz verwendet eine Kombination von Lithiumglasuren, Oxiden, Engoben und erzielt damit matte Oberflächen, die Tiefe und Farbereichtum aufweisen, eine perfekte Alternative zu glänzenden Glasuren. Kreative Prozesse werden nachvollziehbar. Persönliche Inspirationen aus mitgebrachten Fotos dienen der Gestaltung individueller Wandstücke oder freier Formen bis hin zum Kachelentwurf.
Freitag 15 – 18 Uhr / Samstag 10 – 17 Uhr / Sonntag 10 – 15 Uhr

Die Workshops beginnen in der Regel am Freitag um 15 Uhr und enden am Sonntag gegen 15 Uhr. Die Kursgebühr beträgt pro Person 280-. bzw. 300.- Euro. Materialkosten werden zusätzlich berechnet! Die Platzvergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen, maximal 10-12 Personen.

Veranstaltungsort ist die Keramikwerkstatt Krösselbach,  Töpferei Alfred Schließler, Krösselbachweg 2  in 69412  Eberbach am Neckar.

Vor Ort in Krösselbach gibt es 2 Ferienwohnungen. Infos unter https://www.kroesselbach.de/ferienwohnungen.
Achtung: Lebensmitteleinkauf nur in Eberbach möglich.

Zur preiswerten Übernachtung können folgende Gasthäuser und Pensionen empfehlen:
Das Badhaus – http://www.altesbadhaus.de/veranstaltungen-events.html
Zur Linde – https://www.zurlinde-eberbach.de
Zum Grünen Baum – http://www.gruener-baum-eberbach.de

Wurde diese Anmeldung nicht, bzw. versehentlich aufgegeben, wenden Sie sich bitte an uns: Tel. 0171 53 22 692 oder  per Email an TONraum@neue-keramik.de

Anmeldung zum Workshop

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